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Projekt Rookie Generation II

Reportage: Rookies 2018 / Rookies 2.0

Duathlon als Rettung für schmerzgeplagte Füsse beim Joggen? Was, wenn man noch nie zuvor auf einem Rennvelo sass und von Wechselzone und Koppeltraining keine Ahnung hat? Wie sich das alles zu einer erfolgreichen Saison zusammenfügt weiss Ines Hochuli, crossfirecoaching Swiss Duatlohn Rookie 2017.

Ines Hochuli war frustriert. Damals im Frühling 2016, mitten in der Vorbereitung für ihren ersten Halbmarathon um den Hallwilersee, begann ihr Fuss zu schmerzen. Augen zu und durch, dachte Ines, und lief den Lauf im Oktober trotz grosser Beschwerden. Die Schmerzen hielten an, auch nach dem Lauf. Sie fürchtete, keine Ausdauerrennen mehr bestreiten zu können.

Ihre Coaches Nadine Wilhelm und Nadine Zurschmiede von crossfirecoaching, die sie in der Vorbereitung für den Halbmarathon stets mit Trainingsplänen begleitet hatten, gingen über die Bücher. Sie vermuteten die Ursache für Ines‘ Fussschmerzen in einer Überbelastung durch die unzähligen Trainingskilometer.

Was, wenn man der talentierten Athletin zu den Laufschuhen noch ein Rennvelo besorgt und sie auf Duathlon umschult? Das müsste doch die Belastung für die Füsse reduzieren. „Wir schlugen Ines vor, sich als Duathlon Rookie anzumelden.“ blickt Nadine Zurschmiede zurück. Ines liess sich für das Projekt begeistern und startete als Rookie in die Saison 2017, obwohl sie noch nie zuvor auf einem Rennvelo gesessen hatte. Ein solches wurde zunächst mal gemietet, denn sie wusste ja noch nicht, ob ihr der Sport auch gefallen würde. Sämtliche Trainingspläne wurden neu geschrieben, im Techniktraining sammelte sie erste Erfahrungen mit den Klickpedalen, und schon im April fuhr sie im Triathlonlager zum ersten Mal eine 100-Kilometer-Strecke.

 

Der erste Duathlon und das Vertrauen in die eigenen Coaches

Der Gürbenthalduathlon war dann Ines‘ erster Wettkampf, ein Rennen ohne Wechsel sondern mit Jagdstart. Mit grosser Begeisterung und ohne Schmerzen absolvierte die 46-jährige die Fahrrad- und anschliessend die Laufstrecke, stets unter Beobachtung ihrer Coaches.

So kommt Ines auch ins Schwärmen, wenn sie heute von der Betreuung durch crossfirecoaching erzählt: „Ohne ihre perfekt abgestimmten Trainingspläne und ihre persönliche Betreuung hätte ich nie alles so gut bestreiten können. Nie war das Training langweilig oder ein müssen. Und musste ich mich dennoch etwas überwinden, habe ich spätestens am Renntag mit einer für mich sehr guten Zeit die Belohnung dafür erhalten. Nie hatte ich während der Rennen irgendwelche körperliche oder materielle Probleme. Dies setzt natürlich voraus, dass man als Athlet das macht, was sie dir sagen und du ihnen vertraust. Tust du das nicht, kannst du nicht aus dem Vollen schöpfen.“

 

Ein Duathlon Neuling im Wechseltraining

Nach den ersten Rennen folgte das Wechseltraining mit Nina Brenn. Auch wenn Ines damals noch nicht bewusst war, mit wem sie hier trainieren durfte, war dies die ideale Vorbereitung für ihren ersten Intervallduathlon mit vier Wechseln. Diese gelangen ihr gut und ihre Schlusszeit von 2 Stunden und 18 Minuten liess sich sehen. Dennoch gibt sie Duathlon Neulingen im Bezug auf die Wechsel mit auf den Weg: „Du kannst die Veloschuhe ruhig anlassen, wenn du vor der Markierung vom Rad steigst. Den Stress während der Zufahrt zur Wechselzone aus den Schuhen zu schlüpfen ohne hinzufallen braucht es nicht. Das gleiche gilt, wenn du in den Socken aus der Wechselzone spurtest, das Rad schiebst, aufspringst und in die bereits aufgeschnallten Schuhe zu steigen versuchst. Der Gummizug ist sicher längst gerissen, zusätzlich musst du noch aufpassen dass du nicht hinfällst…. Nein, auch das kannst du dir sparen.“

Gegen Ende der Saison legt Ines dann einen phänomenalen Steigerungslauf hin. Mit top Resultaten am Sempacherseeduathlon, dem St. Moritz Duathlon und einer sagenhaften Zeit von 3h07 an der WM im Duathlon des Powermans hievte sie sich als drittplatzierte auf das Podest der Gesamtwertung der Eisenhorn Swiss Duathlon Serie!

Mit Mut und viel Begeisterung für die neue Sportart hat Ines eine erlebnisreiche und von Erfolg gekrönte Rookie-Saison als „Rookie des Jahres 2017“ abgeschlossen. Als Highlight beschreibt sie ihre Teilnahme in St. Moritz: „Ein aber für mich spezieller Augenblick war, als mir bewusst wurde, dass ich in St. Moritz mit Nicola Spirig, der Elite in dieser Sportart, am selben Start war und die selbe Strecke, wie sie bestreiten durfte. Wann in meinem Leben bot sich dieses Erlebnis schon? Abgerundet hat sich dieses mit einem gemeinsamen Erinnerungsfoto an jenem Tag und mit meinem ersten Podest als Dritte in meiner Altersklasse.“

Nach dem erfolgreichen Saisonabschluss der ersten Rookie-Generation soll die Freude am Duathlon einer nächsten Rookie-Generation weitergegeben werden. Ein erstes Schnuppertraining samt Wechselzone fand bereits statt. Einige wenige Plätze sind noch frei. Bist du dabei? 

Werde crossfirecoaching Swiss Duathlon Rookie 2018!

 Inserat Duathlete 2018, Rookie Projekt 2017

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