Rückblick crossfirecoaching TRIcamp Mallorca

Wie die Zeit fliegt! Seit gut drei Wochen sind wir nun zurück aus Mallorca und haben uns erholt von den Trainingseinheiten auf der Insel. Gerne möchten wir euch einen kleinen Einblick in unsere Camp-Woche geben.

Am Samstag, 7. April 2018 ging es los. Die Athleten trafen nacheinander im Ferrer Hotel in Can Picafort ein. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite, eigentlich zu schön um nicht draussen zu sein. Doch leider blieben einige von uns etwas länger im Flieger stecken, denn wegen Streik in Frankreich hatten diverse Flugzeuge Verspätung. So erreichte nur Stefan pünktlich die erste Schwimmlektion. Er genoss seine allererste Schwimmlektion überhaupt also als Privatlektion.

 TRicamp-Schwimmlektion-erste-Stefan

Am Sonntagmorgen um 7:00 Uhr stand das erste Morgenfooting auf dem Programm. Die einen erschienen noch im Wintertrainingsoutfit und die anderen mit kurzen Hosen und T-Shirt. Wir hatten es daher schon am Morgen früh lustig und machten einen lockeren 10 Kilometer-Lauf der Promenade entlang.

TRIcamp, Morgenfooting

Nach dem Frühstück wurden die Räder im Radsalon abgeholt und kurz darauf traten wir bereits in die Pedalen. Es ging zum Einrollen über 70 Kilometer und 400 Höhenmeter. Anschliessend hatten die Teilnehmer die Wahl zwischen einer Yogalektion bei Sabrina oder einem Schwimmtraining im 25 Meter Sportschwimmbad des Hotels.

Am Montag war ein Morgenschwimmen die Einstimmung in den Tag, gefolgt von einer Radausfahrt ans Cap Formetor. Wir fuhren von Can Picafort nach Alcudia und von dort aus hinaus Richtung Leuchtturm, welcher sich weit aussen auf der Landzunge befindet.

TRIcamp Cap Formentor

TRICamp Cap Formentor

Oberhalb einer schönen Lagune gab es noch ein Foto bevor sich die Gruppe aufteilte. Der eine Teil fuhr noch bis ganz nach aussen zum Leuchtturm, die anderen kehrten direkt nach Can Picafort zurück. Dort wartete auf die Athleten wahlweise ein kurzer oder ein langer Koppellauf.

Tricamp Koppellauf kurz

TRIcamp Koppellauf

Nun mussten alle beanspruchten Muskeln erst einmal richtig gedehnt werden, denn am Dienstag erwartete uns die Königsetappe auf dem Rad. Schon vor dem Frühstück wärmte die Morgensonne unsere Gemüter auf einem kurzen Morgenfooting. Einige kamen mit, die anderen entschieden etwas länger zu schlafen um optimal auf die Tour vorbereitet zu sein.

Nach dem Frühstück ging es dann los. Mit Mario Bergmayr hatten wir einen richtigen Crack als Radfahrer mitdabei. Als ehemaliger Gewinner der Ultracycling Dolomitica fühlte er sich in der hügligen Umgebung von Mallorca pudelwohl. Die Tour führte von Can Picafort hinauf zum Kolster Iluc, wo noch 4×15 Miunten Kraftausdauer am Berg gefahren wurden. Im Landesinnern fuhren wir wieder zurück nach Can Picafort.

TRIcamp Kraftausdauer

Dort angekommen zeigte Thierry’s Tacho eine Distanz von 94 Kilometern an. Damit er seine ersten 100 Kilometer am Stück erreichen konnte machten Nadine Z. und er noch eine Zusatzschlaufe. Überglücklich über das Geleistete stellten alle Athleten ihre Räder in den Keller. Einige trafen sich später wieder zum Schwimmen und für den Ernährungsvortrag, welcher vom Hotel aus angeboten wurde.

Der Mittwoch war dann für einige ein Ruhetag, für andere ein intensiver Tag im Wasser mit Schwimmtrainings morgens und abends. Eine dritte Gruppe machte von Alcudia aus einen Trailrun der Küste entlang. Es war sehr windig aber wunderschön. Auf einem Gipfel angekommen, wollt die Trailrun-Gruppe gerade ein Gruppenfoto schiessen, als Sonja doch tatsächlich von einem Boc Ballear, einer stattlichen mallorquinischen Wildziege, in den Hintern gebissen wurde.TRIcamp Trailrun

TRICamp, Trailrun

TRIcamp Trailrun

TRIcamp Trailrun

Vom Gipfel aus ging ein steiler Weg runter zurück nach Alcudia. Dort angekommen hatten Sonja und Nadine W. noch nicht genug und hängten an diese 21 Kilometer noch 14 zusätzliche Kilometer an. Stefan, Ines und Nadine Z. gingen mit dem Auto zurück nach Can Picafort und empfingen dann Sonja und Nadine in der Bar am Meer.

Am Donnerstag hiess es ausschlafen, denn der erste sportliche Treffpunkt war um 10:00 Uhr für eine Radfahrt. Es wartete eine lange, flache Ausfahrt auf die Athleten. Nach 15 Kilometer fingen einige an die anstrengende Woche in den Beinen zu spüren, und so entschieden sich Sonja, Ines, Hugo und Thierry umzukehren und noch einen Koppellauf ans Radfahren zu hängen. Stefan, Heinz, Yvonne und die beiden Coaches fuhren weiter nach Porto Cristo und von dort aus durch das Landesinnere wieder zurück nach Can Picafort. Mit der kompletten Gruppe und einem Bidon weniger – jener von Nadine Z. hatte sich nämlich in Luft aufgelöst – bestellten wir in einer Bar am Meer eine Paella als Stärkung für das Schwimmen oder Yoga am Abend.

Der Freitag begrüsste uns mit Regen. Als Alternativprogramm zum Radfahren gingen wir im Meer Schwimmen – denn nass wurden wir ja eh- und machten anschliessend einen ausgedehnten Run der Küste entlang.

TRICamp Küstenrun

TRIcamp, Run an der Küste

Mit einem feinen Essen in einem Mallorquinischen Restaurant feierten wir am Abend alle zusammen den Abschluss einer wunderschönen Woche. Das Erlebte wurde noch einmal ausgetauscht und die Freude über die Leistung aller Beteiligten war in den zufriedenen Gesichtern deutlich zu erkennen.

Auch wir sind stolz was alles geleistet wurde und danken für die super Zeit mit einer top motivierten und harmonischen Gruppe mit unglaublich sympathischen Menschen!

 

 

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