Standortbestimmendes Bikefitting unserer Rookies

Die optimale Position auf dem Rennvelo finden; das war die Mission unserer Rookies, als sie sich am 24. Februar 2018 bei Schmid Velosport in Rohr zum standortbestimmenden Bikefitting trafen.

Um 14.00 Uhr ging es los für die vier. Roman Studer, ein wahrer Meister seines Fachs, mass zunächst bei allen Athleten den Abstand der Sitzhöcker und wählte für jeden den idealen Sattel aus. Dazu mussten sich die Rookies auf einen speziellen Balken setzen, auf welchem Mass genommen wurde.

Anschliessend ging es hoch in den Fitting-Raum. Nach ein wenig Theorie durch Roman ging es zur Sache. Gentlemen first: Den Anfang machte Roy Kaderli und er durfte seine Zeitfahrmaschine in die Messvorrichtung spannen. Sein ganzer Körper wurde über Elektroden verkabelt, damit das Retül System jede Bewegung minutiös aufzeichnen konnte.

Bikefitting Schmid Velosport Rookie, Roy Kaderli auf dem Zeitfahhrrad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach nur wenigen Minuten pedalen wurde klar, dass sich Roy in der Aeroposition nicht sehr wohl fühlt. Mit geschultem Blick auf seinen Bildschirm und der darin sichtbaren Computersimulation analysierte Roman die Position auf dem Velo. Einige Winkel schienen ihm nicht zu gefallen, und er empfahl Roman einen anderen Sattel zu wählen und die Lenkstange einige Zentimeter höher zu setzen.

Die anderen Athleten konnten das Fitting mitverfolgen und konnten auch Roman jederzeit über die Schulter schauen was er auf seinem Bildschirm sah.

Bikefitting Schmid Velosport Rookie, Retül System Auswertungen

Als nächster war Markus an der Reihe und auch er wurde zuerst mit den Elektroden verkabelt und seine Daten in den Computer eingelesen. Markus hatte vor dem Fitting das Problem, dass er auf dem Velo jeweils rasch Krämpfe bekam, die ihn dann auch auf der zweiten Laufrunde plagten. Ein kleines Detail kann manchmal schon viel bewirken. Roman empfiehlt Markus einen anderen Sattel. Mit diesem würde dann die Wadenmuskulatur nicht mehr so stark belastet, sondern vielmehr die Gesäss- sowie die hintere und vordere Oberschenkelmuskulatur. Dies ist für Duathleten eine massiv bessere Ausgangslage für die Laufstrecke, da die Waden so auf dem Velo noch geschont werden können. Wir waren uns einig: Das leuchtet ein!

Bikefitting Schmid Velosport, Swiss Duathlon Rookies, Markus SchmidBikefitting Schmid Velosport, Swiss Duathlon Rookies, Markus Schmid

Nun spannte Conny Schmid ihr Corratec auf das Gerät, in der Hoffnung ein Mittel gegen das häufig auftretende Taubheitsgefühl in ihren Fingern zu finden. Auch bei ihr fand Roman im Sattel den Ursprung der Probleme. Da ihr Winkel in der Hüfte nicht optimal war, wurden diverse Muskeln nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, weil sie abgeklemmt wurden. Roman gab auch Conny wertvolle Tips für Anpassungen mit.

Bikefitting Schmid Velosport, Swiss Duathlon Rookies, Conny Schmid Bikefitting Schmid Velosport, Swiss Duathlon Rookies,Roman Studer am Winkel vermessen Bikefitting Schmid Velosport, Swiss Duathlon Rookies, Roman Studer am Winkel vermessen

Zum Abschluss war Ines mit dem Bikefitting dran.

Bikefitting Schmid Velosport, Swiss Duathlon Rookies, Ines Hochuli Bikefitting Schmid Velosport, Swiss Duathlon Rookies, Ines Hochuli

Das Rad von Ines Hochuli war schon sehr gut eingestellt. Das Einzige, was Roman bei Ihr aus seiner Analyse verbessern konnte, war die Position im Unterlenkergriff. Dort muss der Winkel optimiert werden.

Da wir nur einen Teil eines kompletten Bikefitting absolviert hatten, zeigt uns Roman zum Schluss noch auf, wie der komplette Prozess abläuft. Die meisten unserer Rookies machten dann auch gleich einen Folgetermin ab, um Roman’s wertvolle Tips in die Tat umzusetzen.

Wir danken Roman für diesen lehrreichen und professionellen Nachmittag. Jetzt steht unseren Rookies auf ihren Rennvelos nichts mehr im Weg.

Logo Schmid Velosport, Rohr

Text: Sybille Stutz

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