crossfirecoaching am Powerman 2018 ein krampfreiches Wochenende

Ein grosses Rennen stand am Sonntag, 2. September 2018 für einige von unseren Athleten an. Dabei handelt es sich um den Powerman in Zofingen. Ines, Hugo, Markus, Alex und Roy starteten über die Short Distance, das heisst 10 Kilometer Laufen, 50 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Wilma und Yvonne starteten im Couple auf der Langdistanz. Wilma lief 10 und 30 Kilometer und Yvonne fuhr dazwischen 150 Kilometer Rad. Beat machte die Laufstrecken der Short Distance, 10 und 5 Kilometer. Wie es unseren 8 Athleten gelaufen ist, liest du im untenstehenden Bericht.

Der Powerman kam dieses Jahr in einem neuen Kleid daher. Die Radstrecke war neu, und auch die zweite Laufstrecke anders als letztes Jahr. Die Laufstrecke konnten wir am 16. August 2018 besichtigen. Die Radstrecke wurde auch durch einige unserer Athleten mit Rad oder Auto besichtigt. Die Schlüsselstellen wurden diskutiert und analysiert. Alles bereit also für ein tolles Rennen.

Für Hugo, Markus und Roy ist dieser Wettkampf der Abschluss der Eisenhorn Swiss Duathlon Series. Es ist einerseits der letzte Wettkampf und andererseits auch der längste. Die drei freuten sich riesig auf diesen Anlass und waren sehr gut darauf vorbereitet.

Am Sonntag trafen wir uns um 8:30 Uhr beim Eingang der Wechselzone. Zuerst wurde die Wechselzone besichtigt und alles besprochen. Alex hatte schon den ersten Schreck, denn er hatte an seinem Rad noch die Startnummer des Intervallduathlon befestigt und musste daher noch eine neue Nummer organisieren. Als er sein Rad eingecheckt hatte ging es zum Einlaufen. Nadine W. machte ein Warm-up.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Einlaufen 1

Wilma aus dem Long Distance Team startete als Erste um 9:35 Uhr. Dicht gefolgt von Ines um 9:45 Uhr. Zum Schluss kamen die Herren Alex, Markus, Roy, Hugo und Beat um 9:50 Uhr.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Team Stimmung

Für Wilma, die normalerweise Ultraläufe macht, waren die ersten 10 Kilometer etwas zu kurz und zu schnell. Doch sie zog ein super Tempo durch und konnte nach sehr guten 48 Minuten an Yvonne übergeben.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Wilma, Start

Für Yvonne hiess es nun, 3 Runden à 50 Kilometer zu fahren. Yvonne lief das Rad super. Sie konnte durch bekanntes Gebiet fahren und bekam überall motivierende Zurufe von Freunden und Bekannten. Nach einer super Zeit von 4:48:30 auf der neuen Radstrecke war Yvonne wieder in der Wechselzone.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Yvonne Rad

Jetzt war Wilma an der Reihe mit 30 Kilometer Joggen. Wilma lief ein super Tempo und war nach 2:34:57 mit einer Gesamtzeit von 8:14:01 im Ziel. Die beiden wurden mit dieser fantastischen Zeit im Frauen coupleteam erste.

crossfirecoaching, Powerman, Yvonne und Wilma Zieleinlauf

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Sieg Yvonne und Wilma

Nach Wilma startete Ines in auf der Short Distance. Ines konnte einiges weniger trainieren als im letzten Jahr, zum einen aus zeitlichen Gründen, und zum anderen plagten sie seit dem Intervallduathlon im Mai immer wieder Rückenschmerzen. Mit einer Ungewissheit, was der Rücken machen würde, startete sie ins Rennen.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Ines am Start

Sie fühlte sich auf den ersten 10 Kilometern Laufen gut, auch der Wechsel aufs Rad gelang ihr gut. Sie freute sich auf die neue Radstrecke, denn diese führte direkt an ihrem Elternhaus vorbei. Gepusht von dieser Strecke legte sie los. Jedoch merkte sie schon auf dem Rad, dass sie etwas weniger Kilometer in den Beinen hatte und darum auch der Wettkampf härter war als letztes Jahr. Doch Ines liess sich nicht beirren und fuhr schön ihr Tempo weiter. Nach 1:59:15 kam sie zum zweiten Wechsel. Jetzt nur noch auf den Heiteren und wieder zurück und dann hatte sie es geschafft. Nach 3:25:32 bog Ines überglücklich in den Zielkanal ein.

crossfirecoaching, Powerman, Ines Hochuli Zieleinlaf

Um Punkt 9:50 Uhr fiel dann der Startschuss für die Herren und die Teams.

Für Markus war das Ziel klar er, wollte keine Krämpfe haben und schneller sein als letztes Jahr. Er war super vorbereitet und hatte vor allem im Laufen einiges zugelegt. Die erste Laufstrecke lief ihm sehr gut und er war super aufgelegt, als er bei uns vorbeirannte.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Markus Schmid, Lauf

Der Wechsel aufs Rad lief auch gut, doch auf dem Rad war es kälter als gemeldet. Markus fror und zitterte auf dem zweiten Abschnitt, und dann waren da leider auch wieder Ansätze von Krämpfen. Doch Markus kämpfte sich weiter in die nächste Wechselzone, wo dann noch der 5 Kilometer Lauf auf ihn wartete. Als er vom Rad stieg, wusste er nicht genau, wie die Muskulatur reagieren würde. Der erste Kilometer lief gut, doch schon beim ersten Anstieg krampften die Muskeln wieder, dieses Mal nicht die Wade, wie letztes Jahr, sondern der Oberschenkel, was einiges schmerzhafter ist. Also anhalten, dehnen und weiterlaufen. Markus kämpfte, und nach 2:54:12 wartete der erlösende Zieleinlauf.

Roy freute sich riesig auf den Powerman. Letztes Jahr hatte er noch regelrecht Angst vor den Distanzen, doch dieses Jahr war er optimistisch gestimmt. Er wusste, er hatte sich gut vorbereitet und auch einige Schlüsseltrinings hinter sich, die ihn positiv stimmten. Sein Ziel war klar auch, dass er ohne Krämpfe ins Ziel kommt.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Roy Kaderli, Lauf

Doch auch Roy wurde nicht verschont. Auf dem ersten Lauf und auf dem Rad lief zwar alles gut, doch dann auf der zweiten Laufstrecke krampften die Beine und zwar vom Fuss bis ins Becken. Roy musste sich hinsetzen und alles durchdehnen. Es war gar nicht schön, denn er hatte so grosse Schmerzen. Doch bei Roy war Aufgeben keine Option, und er biss sich durch, bis er nach 3:16:47 ins Ziel einlaufen konnte.

 

Für Hugo war es der erste Powerman. Eine Premiere im Alter von 67 Jahren, und er freute sich riesig auf den Event. Er wusste, auf dem Rad konnte er viel zulegen im Vergleich zu letzten Jahr, und er hatte einiges an Kilometern gesammelt.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Hugo Fischer Ziel

Er wusste auch, auf dem ersten Lauf durfte er sich nicht mitreissen lassen, sondern musste schön sein Tempo laufen. Das gelang ihm sehr gut. Er lief strahlend an uns vorbei auf der ersten Laufrunde. Im Wechseln ist er mittlerweile fast Profi, jeder Handgriff sitzt und er ist schnell. Auch auf dem Rad lief es Hugo gut und er konnte sein Tempo fahren. Auch der nächste Wechsel ging wieder schnell, und ehe er sich versah, war er wieder auf der Laufstrecke. Auf den letzten 5 Kilometern spürte auch Hugo Krämpfe. Doch auch er biss durch und kam nach 3:28:06 ins Ziel.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Hugo Fischer Ziel

Auch Alex freute sich auf den Event, auch wenn er sehr nervös war und schon beim Einchecken des Rades die erste Hürde nehmen musste. Aus irgendeinem Grund war da noch die falsche Startnummer am Rad, nämlich die vom Intervallduathlon. Er liess sich eine neue Nummer anschreiben, und so konnte auch er in die Wechselzone einchecken. Der Schreck war bis zum Start vergessen und er lächelte aus dem Starbereich.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Alex Polasek

Bei ihm lief der erste Lauf sehr gut und das Rad in der ersten Hälfte auch. Doch leider plagten ihn dann auch Krämpfe in den Muskeln. Obwohl er dieses Mal super auf die Ernährung geachtet und alles richtig gemacht hatte. Alex fuhr weiter und wechselte aufs Laufen, auch da wurde er von Muskelkrämpfen geplagt. Nach 3:25:31 lief Alex glücklich ins Ziel ein.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Beat Lauf

Beat sprang sehr spontan für einen verletzten Kollegen ein. Er machte die Short Distance im Team. Er lief zuerst die 10 Kilometer in einer super Zeit von 44:21, sein Kollege fuhr dann Rad. Und dann war Beat auf dem 5 Kilometer Lauf wieder an der Reihe. Dort lief er eine sehr gute Zeit von 21:26.

crossfirecoaching, Powerman Zofingen, Team Einlauf

Ihr habt alle euer Bestes gegeben und habt es super gemacht. Herzliche Gratulation. Wir wissen, vor allem bei den Short Distance Finishern sind die meisten nicht zu frieden mit den Resultaten, irgendwie war an diesem Powerman der Wurm drin. Es waren sehr harte Bedingungen, das Wetter machte die Athleten krampfanfällig, und viele mussten sogar das Rennen aufgeben, weil es nicht mehr ging. Doch ihr habt es alle durchgezogen und ins Ziel gebracht. Wir sind sehr stolz auf jeden Einzelnen von euch und wünschen euch weiterhin gute Erholung.

Euer crossfirecoaching-Team

 

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