FAQ zum Sofaprojekt

Was ist das Ziel des Projektes „Vom Sofa zum Volkslauf“?

Antwort lesen

Mit „Vom Sofa zum Volkslauf“ möchten wir Personen ansprechen, welche bis jetzt noch keine oder wenig Erfahrung mit Laufsport haben. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt vermehrt Laufeinsteiger zu begleiten und ihnen die Freude an Bewegung zu vermitteln. Wir möchten unsere zukünftigen LäuferInnen auf ihrem jetzigen Niveau abholen und bis zur Ziellinie des Volkslaufes begleiten. Jeder und jede ist willkommen, ganz egal ob man Laufschuhe besitzt, schon mal gelaufen ist oder von allem keine Ahnung hat und am liebsten auf dem Sofa liegen bleiben möchte. Der Spass soll dabei nicht zu kurz kommen und wir freuen uns über möglichst viele lachende Gesichter nach dem Lauf, egal in welcher Zeit die Ziellinie passiert wird. 

Antwort verbergen

Warum brauchen Einsteigerathleten einen Trainingsplan? Diese weiteren Trainings könnten sie ja auch einfach für sich machen, oder nicht? Um ein bisschen zu Joggen braucht man doch keine Anleitung?

Antwort lesen

 Das Ziel eines jeden Trainingsplans ist es, dass wir die Athleten gezielt auf die Belastung vorbereiten (übrigens nennen wir bei crossfirecoaching alle Personen, welche mit uns trainieren, Athleten, egal auf welchem Niveau man ist).

Die Erfahrung zeigt, dass sich der Athlet zu Beginn meist stark überfordert. Man nimmt sich gute Vorsätze, will motiviert loslegen und führt 3-4 Trainings in kurzen Abständen hintereinander aus. Das kann dazu führen, dass man sich anschließend schnell ausgelaugt fühlt und die Anfangsmotivation sinkt. Statt einen schnellen Start hinzulegen empfehlen wir deshalb lieber 1-2 kurze Trainings pro Woche, diese dafür regelmässig und über einen längeren Zeitraum. Die Erfolgsquote ist dementsprechend grösser und die Freude wächst mit der Zeit anhand der erzielten Fortschritte.

Ein weiterer Pluspunkt für den Trainingsplan ist das Training an sich. Die meisten Personen haben sehr hohe Ansprüche an sich selber und wollen an einen Trainingsstand anknüpfen welchen sie einst hatten, jedoch unter Umständen Jahre zurück liegt. In der Folge will man oft zu viel in zu kurzer Zeit erreichen, weil es ja früher auch möglich war.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass ein nachhaltiger und gesunder Einstieg ins Laufen nicht mit Überforderung beginnen kann. Sinnvoll ist ein Einstieg mit einem Mix aus Reizen setzten und danach ausreichend erholen. Das kann zum Beispiel ein Mix mit Lauf- und Gehphasen sein, welche in der Länge und Intensität dem jeweiligen Athleten angepasst sind. Somit macht ein Trainingsplan durchaus Sinn. Dazu kommt, dass ein Traininsplan motiviert. Einen Hacken hinter ein absolviertes Training zu setzen ist immer ein gutes Gefühl.

Antwort verbergen

Wenn man sich auf eurer Homepage umschaut wird viel von Halbmarathon, Marathon oder sogar 100/101km Läufern oder Triathleten berichtet. Da komme ich mir als Einsteiger etwas arg fehl am Platz vor…

Antwort lesen

 Das ist genau unser Thema. Wir haben natürlich Athleten von verschiedenen Sportarten und auch verschiedene Niveaus. Doch mit der VITALfire Gruppe von Manuela Fischer ist es uns gelungen auch Einsteiger für den Sport zu motivieren und genau das möchten wir weiterhin versuchen. Mit dem Unterschied, dass wir beim Sofaprojekt am Ende gemeinsam einen Lauf absolvieren. Auch ein Triathlet oder 101km Läufer hat irgendwann mal mit dem Sport angefangen. Alle mussten beim sprichwörtlichen Null mit Laufen anfangen. Das Schöne beim ganz vorne anfangen ist, dass die Fortschritte am Anfang am grössten sind, was natürlich die Freude am Sport zusehends wachsen lässt.

Bei crossfirecoaching steht der Athlet als Mensch im Zentrum und nicht die Leistung die er/sie bringt. Wir werten nicht über Athleten anhand des Leistungsniveaus, ob Ironman Triathlet oder Laufeinsteiger, jeder bekommt die gezielte Aufmerksamkeit und Betreuung durch uns. Ein Sporteinsteiger braucht am Anfang in meinen Augen sogar mehr Betreuung, zudem braucht es einen großen Durchhaltewillen und Disziplin. Wir ziehen vor jedem den Hut, welcher anfängt sich zu bewegen und dies regelmäßig und nachhaltig in den Alltag einbaut.

Antwort verbergen

Habt ihr viele Erfahrungen mit Einsteigerathleten?

Antwort lesen

In den letzten Jahren durften wir einige Laufeinsteiger begleiten und coachen. Einige buchten Privatlektionen oder wir schrieben Trainingspläne. Das Schöne ist immer wenn eine Person, welche Privatlektionen bucht plötzlich alleine laufen geht. Bei Einsteigern ist es immer wichtig zu fordern, aber nicht zu überfordern, also das gesunde Mass zu finden. Auch ist am Anfang ein enger Austausch zum Coach wichtig um allenfalls was abzufangen was vermeidbar ist. Zu Beginn fragen wir nach jedem Training nach, wie es gelaufen ist um ein Gefühl zu bekommen, ob wir auf dem passenden Niveau gestartet sind. Für uns ist es immer enorm schön Athleten auf ihrem Weg begleiten zu dürfen sowie deren Fortschritte zu erkennen und zu feiern.

Antwort verbergen