Marathon auf Rollen und zu Fuss

Jungfraumarathon

Vergangenes Wochenende standen wieder einige crossfirecoaching Athlen im Einsatz. Zum einen fand der Engadin Inline Marathon und der Jungfraumarathon in Interlaken statt.

Der Jungfraumarathon am Samstag war Urs Clerici’s und Hans-Ulrich Siegenthaler’s Saisonziel. Beide hatten etliche Laufkilometer und Höhenmeter aus ihren Trainingseinheiten mit Trainingsplänen von crossfirecoaching in den Beinen, so dass sie sich auf die 42 Kilometer und 1’500 Höhenmeter freuen konnten.

Die ersten 25 Kilometer waren mehr oder weniger flach, mit kleinen Steigungen drin. Der Weg führte von Interlaken über Bönigen nach Wilderswil und von da aus stetig rauf nach Lauterbrunnen. Von dort führte der Weg nach Stechelberg und wieder zurück nach Lauterbrunnen, bevor es richtig den Berg hoch ging Richtung Wengen. Im ersten Teil des Wettkampfs war das Wetter passabel – nicht zu kalt und nicht zu warm. Doch bald setzte Regen ein und mit fortschreitenden Höhenmetern sanken die Temperaturen. Urs hatte ca. bei Kilometer 30 Probelme mit Krämpfen, doch er kämpfte sich weiter hoch und überquerte die Zielline auf der Kleinen Scheidegg nach 4 Stunden und 36 Minuten. Eine super Zeit, denn sein Ziel war unter 5 Stunden zu laufen.

Hans-Ulrich’s Ziel war es, bei seinem 3 Marathon überhaupt und seinem ersten Bergmarathon, die Zielline mit einem Lächeln zu überqueren. Das ihm dies schon nach 5 Stunden und 44 Minuten gelang hatte er nicht gedacht.

Herzliche Gratulation unseren Jungfrau Marathon Finishern!

 

Engadin Inline Marathon

Am Sonntag wartete für Manuela Steiner das Saisonhighlight – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie hatte sich in diesem Jahr den Engadin Inline Marathon vorgenommen. Ihre Strecke führte von Maloja nach St. Moritz und über Pontresina nach S-chanf. Die Strecke umfasst 42 Kilometer und ca. 200 Höhenmeter.

Das Wetter präsentierte sich so, dass Manuela zuerst nicht wusste, ob sie sich für ein Inline- oder Langlaufrennen angemeldet hatte. Am Sonntag morgen war Schneeregen angesagt. Für einige Athleten endet das Rennen schon hinter der Startlinie und traten erst gar nicht an. Für Manuela kam das nicht in Frage, sie zog sich warm an und nahm die 42 Kilometer mit eisernem Willen in Angriff. Es war kein einfaches Rennen und wegen Schneepflotsch, musste Manuela ihren Fahrstil stark anpassen und Abstiege behutsam angehen. Die kalten Temperaturen machten es Manuela auch schwer, sich an ihren Ernährungsplan zu halten. Nach 2 Schlücken Eiswasser aus dem Bidon und zu kalten Fingern, um den Riegel zu öffnen, entschloss sie sich es bleiben zu lassen.

Engadin Inline Marathon

Foto by Karl Otto Gämperli

Trotz allen Wiedrigkeiten verlor Manuela ihr Lachen nicht und zog das Rennen durch bis ins Ziel, das sie nach 2 Stunden und 5 Minuten erreichte. Wie auf der Homepage vom Inline Marathon zu lesen ist; Manuela du bist unsere Heldin auf Rollen! Dass du dieses Rennen durchgezogen und so souverän absolviert hast, ist eine Heldentat. Alle die schon einmal im Regen Inline Skaten waren, wissen wie unangenehm das ist, aber beinahe unvorstellbar bei Schnee auf der Strasse. Herzliche Gratulation Manu!

 

Euer crossfirecoaching-Team

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