Schnurstracks durch die Wechselzone

Am Samstag, 6. Mai, machten sich die Rookies mit Nina Brenn, Europameisterin und Vizeweltmeisterin Duathlon Langstistanz 2016, für die Wechselzone fit.

Die beiden Coaches Nadine Zurschmiede und Nadine Wilhelm (crossfirecoaching) haben für die Rookies auf der 400-m-Bahn in Aarau eine ganz besondere Trainingseinheit organisiert. Gemeinsam mit Nina Brenn, Nationalmannschaftsmitglied, hüpften die Teilnehmer zeitweise beinahe im Minutentakt auf ihr Velo und wieder runter. Was nun für lustige Bilder im Kopf sorgen mag, gehört eben auch geübt. Ziel des Trainings war es nämlich, die Rookies in die hohe Kunst der Wechselzone einzuführen.

Wechselzone im Schachen, Aarau.

Vertraut gemacht wurden die Rookies zunächst mit Tipps, Tricks und Trends zum Thema „Wechselzone“.Wenn man von der Laufstrecke kommt, den Platz seines Drahtesels nicht kennt und in Unruhe verfällt, kostet einem das zeitlich Sekunden und mental Nerven, die man sich gut und gerne sparen kann. Ganz wichtig sei es also, so Nina Brenn, sich den Weg zum eigenen Velo zu verinnerlichen. Gleiches gilt für die Einrichtung vom eigenen Plätzchen. Man ist gut beraten, wenn man seine Kiste und Utensilien so platziert, dass man beim Loslaufen tatsächlich freie Bahn hat. Eigentlich kleine Sachen, die aber 1. je nach Veranstalter mit gewissen Auflagen versehen sind (z.B. dass nur das ausserhalb der persönlichen Kiste liegen bleiben darf, was für den zweiten Lauf noch benötigt wird) und die man 2. doch einmal durchspielen muss – und das am besten nicht erst während dem Rennen.

Nun zum grossen Ereignis des Tages. Das Programm lautete scheinbar simpel – rauf aufs Velo, runter vom Velo, rauf aufs Velo, runter vom Velo…und weils so schön war…nochmals rauf aufs Velo und wieder runter vom Velo. Was jetzt so angenehm beschrieben wurde, erwies sich für die Rookies anfänglich als wackeliger und ungewohnter Aufstieg aufs Velo. Im Training wurden nämlich nicht bloss Trockenübungen aus dem Stand gemacht. Die Rookies wechselten aus dem Lauf auf den Sattel, hüpften also in Bewegung aufs Rad.


Ines Hochuli beim ersten Durchgang.

Nach zwei Proberunden auf der Bahn im ständigen Wechsel zwischen Laufen und Radfahren, richteten sich die Rookies eine „echte“ Wechselzone ein und formten damit ein kurzes Rennen nach.


Nadine Wilhelm und Alexander Sommer richten die Wechselzone ein.

Auf 400 Meter Lauf folgten einige 100 Meter Velostrecke – dazwischen lag die vorbereitete Wechselzone: Aus dem Laufschuh raus, in den Socken aus der Wechselzone, ab aufs Rad, wo die Veloschuhe bereits fixiert waren.



Veloschuhe wurden mit Gummibändern in Position gebracht. Doch zuerst hiess es in den Socken ab durch die Wechselzone.

Während dem Fahren schlüpften die Rookies dann in die Veloschuhe, zuerst auf der einen Seite, dann wieder etwas trampen und Speed bekommen, dann auf der anderen Seite. Nach fünf Runden ist dieses Manöver allen gelungen, ohne Pannen, ohne Unfälle. Im Gegenteil, es sah aus, als hätten sie es nie anders gemacht: elegant und vor allem schnell! Nun heisst es individuell üben und Sicherheit gewinnen – und dann glückt der nächste Wechsel bestimmt in Sekundenschnelle.

Infobox: Einsteiger und Breitensportler liegen Swiss Duathlon am Herzen.

Das Projekt «crossfirecoaching Swiss Duathlon Rookie Team» hat zum Ziel den Duathlonsport zu fördern. Während 9 Monaten – Januar 2017 bis September 2017 – wird den vier Einsteigern unter enger Betreuung von crossfirecoaching fokussiertes Duathlon Training und Rennen an den EISENHORN SWISS DUATHLON SERIES geboten. Dabei wird das Team durch die Saison medial begleitet.
Das nächste Training mit dem Vanoli Team findet am 23. Juli 2017 statt.

(Text und Fotos von Noemi Bhalla)

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