TRIcamp Mallorca – Sonja’s Rückblick

Was für eine tolle Zeit! Das TRIcamp (8.-15. April 2017) mit crossfirecoaching, genauer mit Nadine W. und Nadine Z., war ein voller Erfolg!

Nach einem holprigen Start in die Woche, ging es am Sonntag gemäss Programm bereits los. Wer die beiden Nadines kennt, weiss ja bereits, irgendwas wird schon schief gehen :). Kurz und knapp: Nadines Zeitfahrräder blieben am Flughafen in Zürich zurück!

Die erste Ausfahrt am Sonntag diente dazu, sich an das gemietete Rennrad zu gewöhnen, Regeln und Handzeichen kennenzulernen – Ines und ich sind nun Profis darin 🙂 – und die Umgebung rund um Can Picafort, unseren Standort, zu erkunden.

Am zweiten Tag starteten wir wiederum mit einem kurzen Footing (lockeres Laufen) vor dem Morgenessen. Der nahegelegenen Park bot sich für diese lockere Einheit gut an. Nach einem kurzen aber ernsten Briefing seitens Nadine W. – wir sollten uns vor den wilden Tieren auf der Insel in acht nehmen, also vor den wilden Schafe, Ziegen und Hasen – liefen wir dem Sonnenaufgang entgegen, herrlich!

Da wir ja bekanntlich an einem TRIcamp (=Triathlon Camp) teilnahmen, stand auch Schwimmen auf dem Programm. Das Hotel verfügt über ein geeignetes Schwimmbecken mit 25 m Bahn.
Wir konnten enorm viel profitieren, hatten unsere Coaches nur für uns und genossen die 1:1 Betreuung!

Ich hatte einige Highlights während dieser Trainingswoche, aber die beiden Ausfahrten nach Cap Formentor und Kloster Iluc, als auch der Trailrun mit Nadine W. waren für mich sehr besonders. Das TRIcamp hinterliess bei mir Eindrücke, welche ich fest gespeichert habe und woran ich mich noch lange und gerne zurückerinnern werde!

 

Cap de Formentor: 80 Km, 1415 Hm

Am Montag führte die Strecke von Can Picafort nach Alcùdia und weiter der Küste entlang nach Port Pollença. Dort begann der teilweise sehr steile Anstieg Richtung Cap de Formentor. Nach ca. 5 Km erreichten wir den ersten Aussichtspunkt. Von da aus hatten wir bereits eine atemberaubende Aussicht Richtung Küste. Nach einem kurzen Halt ging es weiter Richtung Leuchtturm, unser Ziel an diesem Tag. Unzählige Kurven, steile Aufstiege, rasante Abfahrten und einen unbeleuchteten Tunnel passierten wir an diesem Tag. Die ganzen Strapazen waren aber bald vergessen. Oben angekommen erwartete uns eine herrliche Aussicht vom Leuchtturm am Cap de Formentor!

Sogar Delphine sahen wir. Also eigentlich nur Nadine W. und ich. Natürlich hatten wir auch Skeptiker unter uns :), aber Jonas lieferte schliesslich den eindeutigen Fotobeweis.


Der Rückweg führte der gleichen Strecke entlang. Dabei mussten wir sehr wachsam sein, da diese Route bei Radfahrern beliebt ist und sich auch einige Autos auf der Strecke befanden.

Abends durften wir jeweils ein feines Buffet im Hotel geniessen. An der Hotelbar liessen wir den Abend ausklingen und besprachen das Programm für den kommenden Tag.

 

Can Picafort – Pollença – Iluc – Inca – Sa Pobla – Can Picafort: 103 Km, 1500 Hm

Nachdem wir am Dienstag eher gemütlich und kurz Unterwegs waren, hatten wir am Mittwoch wieder ein ambitioniertes Ziel vor Augen.

Der Küste entlang fuhren wir Richtung Pollença. Der erste richtig steile Anstieg diente uns als Intervalltraining am Berg. Die beiden Nadines hatten sich natürlich noch eine spezielle Challenge für uns ausgedacht. Insgesamt fuhren wir 3 x 15 Min in einem harten Gang den Berg hoch, damit wir jeweils oben angekommen wieder hinunter „rasen“  konnten und uns nach dieser kurzen Erholungszeit wieder den Berg hochkämpfen durften. Das war richtig hart! „Locker, flockig“ würden wir das machen, meinten die beiden Nadines.

Die Strecke war wundervoll. Wir durchfuhren herrliche Pinienwälder, schmale Strassen mit typischen Steinmauern und kurvige, steile Abschnitte. Am Kloster Iluc angekommen gönnten wir uns eine kurze Erfrischung. Die steile und lange Abfahrt im Anschluss verlangte nochmals volle Konzentration. Für mich ist das fast schlimmer als der Aufstieg!

Müde aber zufrieden kamen wir an diesem Abend etwas später im Hotel an. Für Ines und mich war diese Tour wohl die Längste, welche wir bis anhin bestritten hatten. Wir waren sichtlich stolz über das Geleistete!

 

Trailrun mit Nadine W.: 22 Km, 800 Hm

Ines musste uns leider am Mittwochabend bereits wieder Richtung Heimat verlassen. Wir hatten eine tolle Zeit, Ines :).

Nadine Z. fuhr am Donnerstag nochmals eine lange Radtour mit Heinz. Nadine W. und ich liefen einen wunderschönen Trailrun, hoch hinauf auf ein nahegelegenes Gebirge.

Die Aussicht vom höchsten Punkt war atemberaubend schön! Genau für solche Momente und Eindrücke liebe ich diesen Sport! Dieses Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit hoch oben auf diesem Berg war unbezahlbar schön. Der erdige Duft der Felsen und die prächtigen, intensiven Farben der Blumen und Pflanzen sind nur einige prägende Eindrücke von dieser schönen Tour.
Danke Nadine, dass du mit mir diesen Trailrun gelaufen bist!

Am Freitag kam bei mir bereits Aufbruchsstimmung auf, da ich am Samstag abreiste.

Schön war es! An dieser Stelle, liebe Nadine & Nadine, herzlichen Dank für die tolle Woche! Wir durften so viel Schönes erleben. Ihr habt euch super um uns gekümmert, uns motiviert und gestärkt!
Wir hatten es lustig, haben viel gelacht und natürlich auch einiges geleistet. Das war einfach Spitze!

Zusätzlich durfte ich während dieser Woche tolle Menschen und neue Freunde kennenlernen!
Liebe Ines und Svea, lieber Heinz und Jonas: schön ward ihr auch dabei, wir hatten eine super Zeit.

 

Sonja

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